Im Altbau über der Bäckerei fror Frau L. früher am Fensterplatz. Nach dem Einbau einfacher Dichtbänder, einer schweren Abendgardine und konsequentem Stoßlüften stieg die gefühlte Wärme sofort. Der Thermostat konnte um ein Grad sinken, ohne Unbehagen. Nach zwei Monaten meldete sie rund acht Prozent weniger Verbrauch. Besonders half ihr ein kleines Wochenprotokoll, das die Wirkung sichtbar machte. Heute liest sie am selben Platz mit Tee und ruhigem Gewissen – ein Beispiel, wie kleine Schritte Großes bewirken.
Vier Studierende kochten gerne, heizten aber zu viel. Sie verlegten Backabende auf kalte Tage, nutzten Restwärme konsequent und kombinierten Teppiche mit Hausschuhen. Außerdem richteten sie im Wohnzimmer eine Deckenstation ein und senkten die Solltemperatur um ein Grad. Nach sechs Wochen verglichen sie die Verbräuche: weniger Nachregeln, angenehme Abende, spürbare Kostensenkung. Ihr Fazit: Kochen macht doppelt Freude, wenn Wärme klug genutzt wird. Ihr nächster Plan: smarte Thermostate testen und die Lüftungszeiten feiner abstimmen.